Auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira kam es zu schweren Unwettern, bei denen 25 Menschen ums Leben kamen. Überschwemmungen und Erdrutsche waren das Resultat von starken und andauernden Regengüssen. Es wurde aufgerufen, die Häuser nicht zu verlassen.
Mit 265.000 Einwohnern ist die Insel Madeira die Größte der gleichnamigen Inselgruppe. Das Touristenparadies wurde nun von Stürmen und starken Regenfällen heimgesucht. 25 Menschen starben, mehr als 60 werden vermisst.
Durch den starken Regen wurde der Boden aufgespült und es kam zu Erdrutschen. Autos wurden weggespült, Bäume umgerissen und Brücken zerstört. Es wurde empfohlen, die Häuser nicht zu verlassen, da durch starke Windböen mit bis zu 100 Kilometer pro Stunde Lebensgefahr bestand.
Wenn das Wetter es zulässt, will Portugals Ministerpräsident José Sócrates vor Ort sein und die Verwüstung mit eigenen Augen sehen.